Bruststraffung

Bruststraffung

Aufgrund einer Bindegewebsschwäche oder durch zurückliegende Schwangerschaften sowie nach Diäten kann die Elastizität des Hautmantels der Brust nachgeben und die Brustkontur absinken. Oder aber in der Pubertät setzte ein übermäßiges Wachstum der Brust ein und führte zu einer raschen Zunahme des Brustumfanges, bisweilen unter Bildung von Dehnungsstreifen der Haut und Absinken der großen und schweren Brust.

Hierdurch bedingt können auch erhebliche Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und ständige Probleme mit den Schultern und Oberarmen auftreten. Die Träger des BH drücken und schneiden in den Schultern ein mit teilweise grünblauer Verfärbung bis zu Hautabschürfung. Bei Schwitzen ist die Haut zwischen und unter den Brüsten oft wund und schmerzt. Durch die Erschütterungen beim Laufen, Hüpfen und Springen schmerzen die Brüste.

Ziel: Mit sich selbst in Einklang sein

Das Schwimmbad oder der Strandbesuch werden vermieden, aus Schamgefühl wird nur weite und schlabberige, unvorteilhafte Kleidung getragen. Seelische Probleme sind die Folge. In all diesen eben aufgezählten Fällen ist eine Bruststraffung, wenn nicht gar eine Reduktion / Brustverkleinerung erforderlich, um in erster Linie mit sich selbst wieder in Einklang zu kommen.

Dieser Eingriff wird in Allgemeinnarkose durchgeführt und dauert in der Regel – je nach Aufwand – 1 bis 3 Stunden.

Bei früher Hauterschlaffung genügt es meist, einen schlüssellochförmigen Hautstreifen um den Warzenvorhof herum zu entfernen, um der Brust ihre alte Kontur wiederzugeben. Die Narbe liegt möglichst unauffällig im Warzenvorhofrand. Bei größeren Hängebrüsten oder aber großen Brüsten sind größere Schnitte im Sinne eines umgekehrten „T“ notwendig, wobei die Quernarbe unter der Brustfalte verschwindet. Lediglich eine freie Längsnarbe zwischen Brustwarze und Brustfalte bleibt bestehen.

Narben kaum sichtbar

Die Empfindlichkeit der Brustwarze wird hierbei kaum beeinträchtigt, auch Durchblutungsstörungen der Brustwarzen sind selten, doch ist die Stillfähigkeit in der Regel nach einer Brustverkleinerung nicht mehr gegeben, weshalb möglichst keine Schwangerschaften mehr geplant sein sollten. Die Nähte sind fein und möglichst unauffällig, so dass die Narben bei guter und Heilung später kaum noch sichtbar sind.

Nach dem Eingriff wird ein leichter Druckverband angelegt. Der stationäre Aufenthalt beläuft sich auf 4-12 Tage. Die Fäden werden 10-14 Tagen wieder gezogen. Deutliche Schmerzen treten nach der Operation selten auf, allerdings kann es zu leichter Schwellung der Brüste kommen, die aber in der Regel nach ein paar Tagen wieder vergeht.

Für 4-6 Wochen sollte postoperativ ein gut sitzender Sport- BH getragen werden, um der Brust in der Heilungsphase die nötige Ruhe und Halt zu geben. In dieser Zeit muss auch auf sportlich Aktivitäten ebenso wie schwere körperliche Anstrengung oder aber Sauna, Solarium und Sonnenbaden verzichtet werden.

Pirus Khoilar
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